Mit Gesundheit gute Schule machen!

Unsere Realschule nimmt seit 2008 am Landesprogramm für die gute gesunde Schule teil.

Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 2. Februar 2010

Gute Schule - Gesunde Schule

Natürlich wissen wir, dass eine Schule nur im übertragenen Sinn krank oder gesund sein kann. Doch ihre Menschen können das wortwörtlich. Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche sich fehlernähren, an Bewegungsarmut kranken und psychische Probleme zeigen.

Wir wissen, dass Lehrkräfte unter der beruflichen Belastung leiden. 41 Prozent aller Ruhestandsversetzungen, so die letzten Zahlen aus dem Dritten Versorgungsbericht der Bundesregierung, erfolgten aus Krankheitsgründen vorzeitig. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit als „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen“. Deshalb, so die nachvollziehbare Überlegung unseres für die Schulen zuständigen Staatsministeriums, gelingt eine gute Schule nur, wenn das Wohlbefinden der daran Beteiligten Berücksichtigung findet. Und deshalb wurde das Landesprogramm „Die gute gesunde Schule“ aufgelegt. Und deshalb haben Frau Ufert und Herr Mederer, zwei in der Gesundheiterziehung unserer Schule engagierte Lehrkräfte, den Beitritt unserer Schule zum Programm vorgeschlagen. Das Kollegium stimmte zu. Die Schulleitung fand ’s echt gut – deshalb sind wir dabei, als einzige Realschule in unserer Region. Wir werden von einer aushäusigen Koordinatorin unterstützt. Als Programmschule haben wir einiges auf den Weg gebracht, die bewegte Pause und ein Lehrergesundheitstag sind zwei Beispiele dazu. Als Programmschule werden wir noch eine Menge auf die Beine stellen. Wir werden darüber berichten – als gute gesunde Schule. /rob

Lehrergesundheit - wichtiger Bestandteil eines gelingenden Bildungsauftrags

Dr. med. Peter Vogt hielt interessanten Vortrag vor dem Lehrerkollegium

Die Gesundheit der Lehrkräfte ist der Schlüssel für alles, was Gesellschaft, Staat und Individuum von der Schule erwarten und fordern.
Ohne gesunde und leistungsfähige Lehrerinnen und Lehrer sind weder Qualitätsverbesserungen noch Schulentwicklung denkbar.
Deshalb sollten die individuelle und schulinterne Kontrolle der Belastungen, die körperliche und psychische Gesundheit und die positive berufliche Einstellung der Lehrkräfte sowie die Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen oberste Priorität bei all denjenigen haben, die für Bildung verantwortlich sind.

Dr. med. Peter Vogt

Auch an der Johann-Andreas–Schmeller-Realschule ist dieses Thema aktuell. Im Rahmen des Schulentwicklungsprozesses fand eigens dafür am 19.01.2009 ein pädagogischer Nachmittag statt.
Dr. Peter Vogt, Experte auf dem Gebiet der Lehrergesundheit, stand den Lehrkräften der Schule zur Verfügung. Er informierte in seinem Vortrag über vielseitige Belastungen im Schulalltag.
Ziel der Veranstaltung war es, Erkenntnisse für eine nachhaltige Lehrergesundheitsförderung zu erlangen. Damit ist gemeint, dass Gesundheitsförderung sich als dauerhaftes Ziel in der Schule etabliert und in allen Entwicklungsprozessen berücksichtigt wird.
Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von RSLin Kronawitter wird nun im Rahmen des Schulentwicklungs-prozesses verschiedene Möglichkeiten ausarbeiten und umsetzen. /scd

zur Homepage von Dr. med. Peter Vogt